Topfußballverein engagiert sich: eSports beim VfB Stuttgart - eSportsblog

Topfußballverein engagiert sich: eSports beim VfB Stuttgart

Topfußballverein engagiert sich: eSports beim VfB Stuttgart

eSportsblog beobachtet die eSports-Szene und das steigende Interesse der etablierten Fußballvereine. Clubs, wie der VfB Stuttgart, der VFL Wolfsburg oder Schalke 04 zeigen, dass sportliche Erfolge eines Traditionsvereins durchaus mit denen auf der Konsole oder dem PC übertragbar sind.
Der Grund hierfür liegt auf der Hand – Etablierte Fußballclubs wissen, womit der Erfolg zusammenhängt, welche Strukturen geschaffen werden müssen und wie man Top-Talente richtig fördert.
Dieses Prinzip lässt sich auch auf eSports übertragen. eSports beim VfB Stuttgart ist von solcher Bedeutung, dass hierzu auch eine eigene Abteilung  eingerichtet wurde.

Was macht die Abteilung eSports beim VfB Stuttgart?

Wenn ein etablierter Sportclub eine eigene Abteilung für eine Sportart einrichtet, die primär nur sehr wenig mit dem eigentlichen Sportbetrieb zu tun hat, dann ist es sicherlich kein unüberlegter oder leichtfertiger Schritt. Immerhin gilt es hier eine neue Struktur zu schaffen. Personal ist zu bezahlen und man muss sich in einem völlig neuen Terrain zurecht finden.
Dieser Kostenaufwand ist gerechtfertigt, wenn sich hierdurch eine neue Zielgruppe binden lässt. Damit stärkt der VfB Stuttgart auch die eigene Marke und sorgt langfristig für gut besuchte Arenen. Noch ist völlig unklar, wie lange der Hype um eSports anhalten wird und wohin sich eSports langfristig entwickeln wird.
Klar ist nur, dass im Moment sehr viel Geld in diesen Sport fließt. Vor allen Dingen Asien und Amerika zeigen größtes Interesse an der Weiterentwicklung und Anerkennung dieses Sports.

Fifa gehört zu den eSports Titeln des VfB

Natürlich FiFa?

Aktuell liegt das Hauptaugenmerk der eSports Abteilung des VfB Stuttgarts im Titel FiFa von EA Sports. Hierfür sicherte man sich die Talente Erhan Kayman und Marcel Lutz.
Letztgenannte konnte sich für alle großen nationalen und internationalen Turniere qualifizieren. Damit zählt er zu den erfolgreichsten eSportlern. Der Unterschied zum „echten“ Fußball wir deutlich, wenn man den Trainingsalltag vergleicht. Die eSports-Talente haben keinen Trainerstab, der sich um die sportliche Förderung kümmert. Sie müssen sich gegenseitig trainieren und analysieren, so, wie sie es die letzten Jahre bereits gemacht haben. Das bedeutet, neben Studium, einem Job oder Nebenjob muss die Zeit gefunden werden, mehrere Stunden täglich am PC oder der Konsole zu trainieren.

Verpennt Deutschland die eSports Entwicklung

Offenbar ist man hierzulande noch nicht aus dem Dornröschen-Schlaf erwacht. Während es in anderen Ländern, wie Niederlande und Frankreich bereits eine Verpflichtung der Sportclubs gibt, eine eigene eSports-Abteilung zu betreiben, wird es in Deutschland den Clubs überlassen, ob diese aktiv werden oder nicht. „Diese Lawine ist nicht aufzuhalten, aber wir pennen in Deutschland“, kritisiert Robin Dutt, eSports Berater des VfB Stuttgarts.
Seine Aufgabe sei es, Talente zu finden und Ausbildung, Fitness und Taktitk der Fußballprofis auf eSports zu übertragen.
Neben dem VfB Stuttgart engagieren sich auch noch der Schalke 04, Wolfsburg und der RB Leipzig für den eSports.

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