ESL One Hamburg - eSports begeistert die Welt

ESL One in Hamburg

ESL One in Hamburg

ESL One in Hamburg

Mega Spektakel bei der ESL One in Hamburg

Sportereignisse wie die ESL One in Hamburg gehören schon lange zum Selbstbildnis der noch jungen und stark wachsenden Sportart eSports.
Am 26.10.2017 war es auch wieder so weit. Tausende Fans strömten in die Barclaycard Arena in Hamburg und feierten mit den Stars der Szene ein in Deutschland immer häufiger anzutreffendes Event. Eine derartige Begeisterung ist man sonst nur von Großereignissen beim Fußball gewohnt. Aber entgegen den etablierten Sportarten gibt es hier die Stars zum Anfassen.
Einer der Topstars der Szene, Kuroky, hatte es unlängst mit seinem Team „Liquid“ zum Titel „The International“ geschafft und galt als einer der Favoriten auch in Hamburg.

Strammes Programm und viel Entertainment geboten

Während das Turnier in knapp zwei Tagen den Sieger über Gruppenphase und Finalrunden ermittelten, gab es viele Nebenschauplätze, bei denen der Zuschauer unterhaltsames geboten bekam. So wurde das beste Dota 2 Helden-Kostüm geehrt. Platz 1 und damit 3000,- Euro gingen an das Kostüm „Death Prophet“, Platz 2 ging an „Legion Commander“. Es gab Stars zum Anfassen bei der Autogrammstunde und eine Eröffnungsfeier, die viele Zuschauer begeisterte.
Nicht zuletzt begeisterte auch die riesige Leinwand in Hamburg, auf der das eigentliche Spektakel stattfand.

Kuroky scheitert erst im Halbfinale

Musik- und Lichteffekte begleiten die Mannschaften, wenn sie die Bühne betreten. Es ist eine Aufmachung und Choreografie, die sich bei anderen Großereignissen bewährt hat. Auffallend ist, dass nicht nur die Sportler größtenteils von weit her angereist sind, auch die Zuschauer haben weite Anfahrtswege hinter sich gebracht, um ihre Helden zu unterstützen. Internationalität ist ohnehin ein großer Pluspunkt von eSports. Wer jedoch Dota 2 als Strategie-Spiel bis heute nicht gespielt hat, für den ist der Zugang zu diesem Sport etwas schwieriger. Teilweise werden gleichzeitig 100 Charaktere von den Mannschaften gesteuert, um das gegnerische Team zu besiegen. Die Geschwindigkeit der einzelnen Aktionen und die strategischen Überlegungen können nur von wahren Kennern nachvollzogen werden.
Was an Nachvollziehbarkeit fehlt, ist der bildgewaltigen Sprache zur Genüge gegeben. Da blitzt und scheppert es, reihenweise fallen die Charaktere, so dass zumindest in Teilen für alle begreiflich ist, was auf der riesigen Leinwand gerade passiert.

Leider konnte Kuroky mit seinem Team das von vielen erhoffte Finale nicht erreichen. Sie scheiterten im Halbfinale gegen Team Secret. Gesamtsieger jedoch wurde das Team virtus.pro, die mit ihrem Finalsieg rund 500.000 Dollar einstreichten. Eine Summe, die man vielleicht noch in traditionelleren Sportarten wie Tennis oder Darts vermutet. Aber eSports sprengt sicherlich schon bald weitere Rekorde.

Sport1 überträgt die ESL One in Hamburg

Ein solches Ereignis, wie die ESL One in Hamburg, wurde von zigtausend Besuchern aufgesucht und von mehreren Millionen an ihren PCs verfolgt. Grund genug auch für den TV-Sender Sport1 eine Live-Übertragung dem Fernsehpublikum anzubieten. Ein Beispiel, dem weitere bald folgen werden, denn schon heute gibt es rund 2 Milliarden Videospieler. Ein Riesenmarkt, der vor allem in Südkorea richtungsweisende Ausprägungen zeigt. So verdienen dort die Topstars jährlich Millionen durch Preisgelder, Sponsoren und Merchandising. eSports prägt dort mittlerweile auch das kulturelle Angebot. Noch gibt es einige Hürden hierzulande zu überwinden, bis eSports diesen Bekanntheitsgrad hat. Aber mit jeder weiteren Großveranstaltung werden die Hürden geringer und das Interesse der Wirtschaft höher.

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